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per aspera ad astra

 

Geschichte der Fabeln unter hauptsächlichem Bezug auf Aesop und Phaedrus

Was ist eine Fabel ?

Der Begriff „Fabel“ stammt vom lateinischen Wort „ fabula“  und bedeutet „kleine Erzählung“, überwiegend in die Form einer lehrhaften Tiergeschichte gebracht. Vereinzelt gibt es auch Fabeln, in denen Pflanzen, Feen und mythischen Wesen die Tierrolle zukommt. Fabeln wollen im Groben kritisieren und belehren und greifen hierbei gern menschliche Eigenschaften wie Neid, Dummheit, Geiz oder Überheblichkeit auf. Eine Personifikation (Vermenschlichung) der Tiere wird durch bestimmte Merkmale und Charaktereigenschaften des Menschen herbeigeführt; u.a. durch das Sprechen, Handeln und Denken. Fabeln werden oft als Prosa oder in Versform  geschrieben und sollen eine belehrende, kritisierende Absicht haben, z.B. welche Folge ein bestimmtes menschliches Handeln hat. Eine Fabel wurde aber auch oft als Stilmittel genutzt, um Kritik zu üben und Wahrheiten zu schreiben, die man anders nicht an die Öffentlichkeit bringen konnte.
Geschichte der Fabeln
Fabeln werden seit mehreren Jahrtausenden verwendet. So wurde beispielsweise im 3. Jahrtausend v. Chr. die „Fabel vom klugen Wolf und den neun dummen Wölfen“ niedergeschrieben.  Das Volk der Sumerer benutzte Fabeln als mathematischen Lehrtext in der dortigen Form der Schule. Bekannt ist auch die alt-indische Fabel-Sammlung „ Panchatantra“. Trotzdem kann man den genauen Ursprung nicht wirklich benennen. Fabeln gelten heute als fester Bestandteil des volkstümlichen Erzählguts vieler Völker und Kulturen und sind an verschiedenen Orten entstanden.
In der Antike haben die griechischen Dichter Hesiod und Archilochos  (8. und 7. Jh. v. Chr.) ursprünglich vorgebildet. Erst mit Aesop entstand die Schöpfung der europäischen Fabel. Phaedrus griff später die Aesopschen Fabeln auf und brachte sie teils in neue Form, ehe er eigene Fabeln schrieb. Auch Horaz und Avianus sind bekanntere Fabeldichter der Antike.
Bis in die Biedermeierzeit hinein wurden Fabeln immer wieder als wichtige Literaturgattung aufgegriffen und als Mittel der Aufklärung, der Kritik an der Obrigkeit oder menschlicher Untugenden benutzt. In den letzten 200 Jahren wurde die Fabel als Literaturform nicht mehr erwähnenswert aufgegriffen. So dienen den Schulkindern noch heute die Fabeln des Aesop, Gotthold Ephraim Lessings oder Jean de la Fontaines als Vorlage, obwohl es auch in den beiden Jahrhunderten danach Fabeldichter gab. Sie blieben aber weitgehend unbekannt. Als weitere wichtige Fabeldichter gelten auch Jean-Pierre Claris de Florian und Christian Fürchtegott Gellert sowie mit Abstrichen Martin Luther. 

 

 Aufbau einer Fabel

Streng genommen besteht der Aufbau einer Fabel aus 6 Teilen:

  1. Promythion = vorangestellter Lehrsatz
  2. Ausgangssituation der Handlung
  3. Auflösung der Handlung (actio, Rede, 1. Handlungsteil)
  4. Reaktion des Betroffenen (reactio, Gegenrede, 2. Handlungsteil)
  5. Ergebnis des Handlung (eventus)
  6. Epimythion = nachgestellter Lehrsatz („Die Moral von der Geschicht“)

Nicht immer sind alle o.g. Teile in einer Fabel enthalten. Der Leser soll auch selbst zu eigenen Schlüssen und Interpretationen kommen. Teilweise lebten die jeweiligen Autoren aber auch in Zeiten, in denen zu aussagekräftige und direkte Kritik böse Folgen gehabt hätte. Pro- und Epimythion sind daher nicht zwangsläufig Teil einer Fabel.
Im erzählenden Teil (Punkt 2 bis 5) wird zunächst die Ausgangssituation dargestellt und die zum Fabelverständnis notwendige Information geliefert. In Rede und Gegenrede, Handlung und Gegenhandlung läuft ein dramatisches Geschehen ab. Dieses spitzt sich auf einen dramatischen Höhepunkt zu und gipfelt im Überraschungsmoment, der Pointe. Am Ende der Fabel wird das Ergebnis berichtet.  

 

Bedeutung der Fabeln in unterschiedlichen Epochen

In der Antike hatten Fabeln noch nicht die Bedeutung, die sie im Mittelalter und der Aufklärung bekamen. Die Fabel wurde in der Antike noch nicht als Literaturgattung angesehen, sondern den sogenannten niederen Schichten zugeordnet, obwohl am Beispiel Aesops und Phaedrus´ zu einem späteren Zeitpunkt noch berichtet wird, dass auch sie bestimmten Obrigkeiten ein Dorn im Auge waren.
Wie Phaedrus formulierte, sollte dem Sklaven durch die Fabel möglich sein, Wahrheiten auszusprechen, die er als Sklave nicht aussprechen durfte. Trotzdem gilt Aesop als Ursprung für die europäische Fabel; viele spätere bedeutende Fabeldichter beziehen sich sogar direkt auf ihn. Von Aesop gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen. Seine Geschichten wurden mündlich überliefert und zu einem späteren Zeitpunkt niedergeschrieben. Phaedrus hingegen werden 5 Werke zugeordnet.

Im Mittelalter und Humanismus kommt der Fabel eine hohe Bedeutung zu. Im späten Mittelalter benutzt beispielsweise Luther die Fabel nach eigener Aussage, um „Wahrheiten“ im „lustigen Lügenkostüm“ zu verbreiten. Er nutzte Fabeln auch, um seine religiös-moralischen Ansichten zu veranschaulichen. Hierbei erkannte er, dass theoretische Anweisungen zum ethisch korrekten Handeln weniger geeignet waren als anschauliche Geschichten, in denen dem Falsch Handelnden Schaden zugefügt wurde.
In der Neuzeit bildet Gotthold Ephraim Lessing den Abschluss der klassischen deutschen Fabeldichtung. Von ihm wird die Fabel im Sinn der Aufklärung und Kritik an der vorherrschenden Ständeordnung benutzt. Lessing betonte auch den allgemeinen moralischen Satz als Kern und Endzweck jeder Fabel. Teilweise änderte er den Inhalt einer Fabel geringfügig und kam so zu neuer Nutzanwendung.   
Johann Heinrich Pestalozzi aus der Schweiz erfand viele eigene Fabeln und nutzte diese als Pädagoge, um seine Schüler zu erziehen.
In der Biedermeierzeit verloren Fabeln  als Literaturgattung an Bedeutung.
Im 20. Jahrhundert gab es Versuche der Wiederbelebung  der Fabel als bedeutendes literarisches Element, wobei sie bei Kafka, Brecht und Grass als Gleichnisse benutzt werden.
Neueste Versuche der Fabeldichtung versuchen, den klassischen Tierkreis mit dem ökonomischen Krisenzyklus kurzzuschließen.

 

Tiere in Fabeln und ihre Bedeutung

Die Vermenschlichung der Tiere in der Fabel ist sehr wichtig. Durch menschliche Sprache, Denken und  Handeln kommt den Tieren die gleiche Bedeutung wie dem Menschen zu. Dadurch können die Tiere ihren wahren Zweck erfüllen: Es gibt einen Verantwortlichen, Schuldigen, der büßen muss, einen Unschuldigen oder einen, der zu Recht oder Unrecht Strafe erleiden muss.
Die Zahl der in der Fabeldichtung vorkommenden Tiere ist nicht sehr groß. Meist werden Tiere genannt, die in der jeweiligen Umgebung einer Kultur geläufig sind und denen der Mensch schon aus eigener Erfahrung bestimmte Eigenschaften zuordnet. Typische und häufig auftretende Fabeltiere sind der Löwe, der Fuchs, der Wolf, der Esel, der Hase und der Rabe. Etwas seltener kommen das Lamm, der Frosch, die Maus, der Igel, der Ochse und die Schlange hinzu. Auch bekannt sind Bär, Habicht und Eule. Meist stehen sich in einer Fabel zwei einzelne Tiere gegenüber, seltener ein Tier und eine Gruppe oder zwei Gruppen. In den meisten Fabeln reichen auch zwei Tiere aus, um den Sinn der Fabel auszudrücken. Wenn jedoch einmal mehrere Tiere auftreten, tun sich jeweils mehrere Tiere zusammen, so dass sich letztendlich wieder nur 2 Gruppen gegenüber stehen.

Die Bedeutung und die Rolle, die dem jeweiligen Tier in einer Fabel zukommt, ist stets die Gleiche. So werden den Tieren bestimmte Charaktereigenschaften zugeordnet, die sich über die verschiedenen Epochen hinweg immer wiederholen. Unklar ist, ob wir Menschen nun Tieren bestimmte Eigenschaften zuordnen, weil wir dies so aus den Fabeln kennengelernt haben, oder ob die Fabeldichter bestimmte Tiere ausgewählt haben, weil sie bestimmte auszudrückende Eigenschaften inne hatten und für bestimmte Verhaltensweisen bekannt waren. In der deutschen Fabeldichtung bekamen die Fabeltiere zudem Namen, die bis heute bekannt  und untrennbar mit dem jeweiligen Tier verbunden sind.

So stehen folgende Tiere für die folgenden Eigenschaften:
Fuchs – listig, schlau (Reineke)
Wolf – böse, gierig, verschlagen, gefräßig  (Isegrim)
Eule – weise, klug
Schlange – hinterhältig
Hase – vorlaut, ängstlich (Lampe oder Meister Lampe)
Löwe –mutig, stark (Nobel)
Gans – dumm
Bär – gutmütig  (Petz, Meister Petz)
Storch – stolz  (Adebar) 

Typische Charaktereigenschaften, die Tieren in den Fabeln zugeordnet werden, findet man auch in einigen Redewendungen wieder, so z.B.
„Kein Wässerchen trüben“ – Der Wolf und das Lamm
„die Höhle des Löwen“ -  Der alte Löwe und der Fuchs
„sich mit fremden Federn schmücken“ – die hochmütige Krähe und die Pfauen
„Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ – Der Fuchs und der Storch    

 
Bedeutende Fabeldichter der Antike am Beispiel Aesops und Phaedrus´

Die Ursprünge der europäischen Fabeldichtung gehen auf Aesop (auch Äsop, Aisop, Aisopo oder Aesopus genannt) zurück. Aesop stammte aus Phrygien (eine Region im westlichen Zentral-Kleinasien, heute Anatolien/Türkei) und lebte um 600 v. Chr. 
     
Aesop soll als Sklave gelebt haben. Dem Volk soll er Recht und Unrecht und eigene kluge Gedanken über kleine Erzählungen und Gleichnisse vermittelt haben. Als Sklave soll Aesop mehreren Herren gedient haben, bis ihm einer davon die Freiheit schenkte. Der letzte König Lydiens (in Kleinasien gelegen) mit Namen Kroisos oder Krösus, um 590 – 541 v.Chr., war von den Fabeln und Geschichten des Aesop sehr angetan und schickte ihn auf Reisen. Im Schutz der Fabeln äußerte er seine Kritik.
Nach der Überlieferung  geriet er in Delphi mit der dortigen Priesterschaft aneinander, die seinen Einfluss auf das Volk fürchtete. Man schmuggelte ihm eine goldene Schale aus dem Tempel des Apoll in sein Reisegepäck und verleumdete ihn so als gemeinen Kirchenräuber. Die Priester ließen Aesop heimlich verhaften und in den Kerker werfen. Er wurde zum Tode verurteilt. Auf dem Weg zur Vollstreckung des Urteils soll er die Fabel von „Der Maus und dem Frosch“ (siehe auch lat. Originaltext und Übersetzung als Fabelbeispiel) erzählt haben, ein Gleichnis für seine Situation und die der Priester;  die Priester ließen aber von ihrem Vorhaben nicht ab. So wurde Aesop vom Felsen gestoßen und starb.  

Auch zum Leben des nächsten bedeutenden Fabeldichters der Antike ist nur wenig bekannt.
       
Phaedrus (griechisch: Phaidros) wurde um ca.  15 v. Chr. in Makedonien (zum Teil auch im heutigen Griechenland gelegen) auf dem Berg „Pierus“ geboren.                        

Seine früheste Erwähnung findet sich bei Maritel  (40 – 102 n. Chr.), der von den „spöttischen Scherzen des kecken Phaedrus“ spricht. Auch Phaedrus war ursprünglich Sklave und kam als solcher in Diensten des Kaisers Augustus nach Rom. Dieser schenkte Phaedrus wegen seiner Gabe der Dichtung/ Poesie die Freiheit.
Kaiser Augustus begann eine Politik des Friedens und der Kunstförderung. In dieser Zeit begann Phaedrus mit seinen Werken. Er kannte die Fabeln und Werke des Aesop und begann ursprünglich, die Fabelvorlagen des Aesop durch Versform zu verfeinern und wollte ebenso wie dieser Lebensklugheit und Weisheiten vermitteln.  Bekannt sind 5 Bücher des Phaedrus. Die Bücher 1 und 2 sind den Fabeln des Aesop angelehnt; am Ende des 2. Buches werden aber eigene/selbst erfundene  Fabeln angekündigt.

Zu seinen Beweggründen des Fabelschreibens findet sich folgender Prolog:
„Weil der Sklavenstand nicht wagt, das alles frei zu sagen,
was er will, hüllt er die eigenen Gedanken in die Fabel.“
(Prol. III 34 – 36)

Nach dem Tod des Kaisers Augustus übernahm Tiberius die Herrschaft. Als dieser sich nach Capri zurückzog, übernahm der korrupte Kaisergünstling und Prätorianerpräfekt                    (= Befehlshaber der als Kaisergarde dienenden Elitetruppe der Prätorianer) Seianus die Regierungsgeschäfte in Rom. Ihm waren die „verhüllten“ Verleumdungen ein Dorn im  Auge, und Phaedrus wurde deswegen angeklagt. Phaedrus wurde von ihm (als Ankläger, Zeuge und Richter in Personalunion) zu Verbannung oder Schreibverbot verurteilt und starb in hohem Alter, ca. gegen 50 n. Chr.
Phaedrus schlug aus verschiedenen Gründen Missgunst und Neid entgegen. So soll er „zu stolz“ auf seine eigenen Werke gewesen sein und hob diese zu oft hervor. Zu einem späteren Zeitpunkt nahm sich Phaedrus daher wieder mehr zurück und bezog sich im 4. und 5. Buch wieder mehr auf Aesop bzw. versteckte seine eigenen Lebensweisheiten durch Verfeinerungen der Aesopschen Fabeln.

 

Lateinische Fabel mit Übersetzung

Da überliefert wurde, dass Aesop auf dem Weg zu seiner Hinrichtung den heimtückischen Priestern die Fabel von der“ Maus und dem  Frosch“ erzählte, hier die in  Versform  gebrachte Fabel mit eigener Übersetzung.

 

Mus et rana

Mus transire flumen quondam proponebat.
A rana simpliciter iuvamen petebat.
Rana, dolo callida, muri respondebat.
Aestimo, quod miserum murem fraudare volebat.

“Affer”, inquit, “otius filum.” Mus ferebat.
Muris collum proprio pedi connectebat.
Flumen petunt protinus, et rana volabat.
Inmergi fundo; sed mus sua damna cavebat.

Ut Mus ranae fraudibus resistens natavit
Milvus, praedam cupiens, ambos visitavit.
Utrumque pecusculum ferrens asportavit,
Et fraus unius sic sic utrumque necavit.

Moralitas:
Ista probat fibula miserum mendosum
Qui ponit insidias contra virtuosum,
Quod ruit in laqueum mox perniciosum.
Lex est aequa dolum referire dolore dolosum.

 

 

 

Die Maus und der Frosch
Einst nahm sich eine Maus vor, einen Fluss zu überschreiten/überqueren. Von einem Frosch erbat sie treuherzig Unterstützung.
Der Frosch, mit Betrug erfahren, antwortete der Maus. Er schätze den Wert ab, weil er die unglückliche Maus betrügen wollte.
„Trage“, sagte er, „einen Faden herbei.“ Die Maus trug… Er verknüpfte den eigenen Hals mit dem Fuß der Maus. Die Fluten eilten weiter, und der Frosch eilte dahin. Er tauchte auf den Grund; aber die Maus traf Fürsorge für ihre Verdammnis.
Wie die Maus, sich den Täuschungen des Frosches wiedersetzend, schwamm, betrachtete ein Taubenfalke, Beute wünschend, beide. Das Kleinvieh tragend, nahm er jeden von beiden mit. Und war die List des einen so, so tötete er alle beide /jeden von beiden.
Die Moral:
Jener prüfe die elende, fehlerhafte Spange,
der Hinterhalte legt/stellt gegen Tapfere, weil er bald darauf im verderblichen Fallstrick zugrunde geht.  Das Gesetz ist, eine trügerische List mit Schmerz zurückzugeben.

Hier eine freie Übersetzung aus dem Internet:
Eine Maus schloss zu ihrem Verderben mit einem Frosche Freundschaft und lud ihn zu einem Mahle ein. Der Frosch band den Fuß der Maus an seinen eigenen an, und so gingen sie zuerst zu einem Orte, wo viele Speisen vorhanden waren. Der Frosch stillte hier seinen Hunger und beschloss, die Maus, da er ihr gutes Leben beneidete, zu verderben. Als sie bald darauf an den Rand eines tiefen Sees kamen, zog er sie in das tiefe Wasser. Die unglückliche Maus kam im Wasser um und schwamm in denselbem, an den Fuß des Frosches gebunden, umher; doch ein Taubenfalke erblickte die Maus und fasste sie mit seinen Krallen. Da sich der Frosch nicht losmachen konnte, entführte er ihn gleichfalls in die Luft, wo er zuerst die Maus und dann jenen selbst verspeiste.
Moral: Auch ein Toter ist imstande, das an ihm begangene Unrecht zu rächen, denn die Gottheit, die alles erblickt, teilt jedem sein gerechtes Schicksal zu.
Aesop wollte also die Priester warnen, dass sich das Schicksal auch nach seinem Tod gegen diese wenden könnte; es half ihm aber nicht mehr.

 

angefertigt von Christopher Mechela 10/09

Quellenangaben

www.wikipedia.de
www.nw.schule.de/stursuladors/latein
www.interrete.de
www.literatur-wissen.net/fabeln
www.mythfolklore.net/aesopica
www.user.uni-bremen.de
Allgemeine Lexika/Brockhaus

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